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Petяa Dalquen

Autorin




          

 


Seit ich denken kann habe ich geschrieben.

Tiergeschichten als Kind. Phantasiegeschichten in der Ich- Form mit mir als Amazone mit Pfeil und Bogen als Hauptprotagonistin. Protest- und Hasspamphlete in der Pubertät. Tagebuch immer dann, wenn ich dachte, keiner liebt mich, niemand versteht mich. Liebesbriefe an meinen Freund. Arztromane, die kitschtriefend im Papierkorb landeten. Rezepte als frischgebackene Hausfrau. Einkaufslisten. To-Do-Listen. Kasperletheaterdrehbücher als junge Mutter, Drohbriefe, Befehlsausgaben und kleine hab dich lieb-Botschaften in Pausenbrotdosen an meine Kinder. Romantische Botschaften an meinen Liebsten auf den Badezimmerspiegel. Wütende Tagebucheintragungen, wenn der Liebste nicht daran dachte, auch mal was Nettes auf den Badezimmerspiegel zu schreiben.

Als ich mir ausrechnen konnte, dass ich das in meinem Leben nie mehr erleben würde und um meinen sehr langjährigen Ehemann nicht zu überfordern, fing ich an Romane zu schreiben, in denen die jungen, attraktiven Männer, die ich erfinde, z.B. Botschaften an den Badezimmerspiegel für ihre Liebste schreiben. Oder ähnlich romantische Aktionen. In meinem Buch „Küssen Inder anders?“ gibt es da diesen jungen indischen, gutaussehenden Hindu-Priester, der sich rettungslos in eine wesentlich ältere Frau verliebt. In meinem Roman „Über uns nur die Farben des Himmels“ ist es ein glutäugiger, melancholischer Portugiese, in den ich mich beim Schreiben ein klein wenig verliebt habe. In meinen Büchern ist das möglich, im realen Leben wäre das so kurz nach 70, wie meine Enkelinnen es ausdrücken würden, megapeinlich... 


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